Der Rabe
Im Traum erschien mir heute Nacht
ein kohlpechschwarzer Rabe
Er saß auf meinem Fensterbrett
und klopft‘ mit seinem Schnabel
Oh weise Rabenseele du
sag, weißt du was ich glaube?
Da brach das Glas und er flog herein
ein Spiegel ward sein Auge
Du bist wie ich, ich bin wie du
halt still, ich werds dir zeigen
Er ritzte ein in meine Hand
zwei Linien, die sich neigen
Ich stürmte in die Nacht hinaus
und stieg auf einen Hügel
Da spreizt ich meine Arme aus
sogleich wuchsen mir Flügel
Von unten ertönt ein wilder Schrei
„Du hast etwas vergessen“
Ich flog hinab und nahm geschwind
den Rabenmensch auf meinen Rücken
So flogen wir ins Sternenzelt
und fliegen heut noch immer
Und wenn du’s einmal klopfen hörst
schau schnell aus deinem Zimmer
Musik & Text: Adeline
Alle Rechte vorbehalten
Im Traum erschien mir heute Nacht
ein kohlpechschwarzer Rabe
Er saß auf meinem Fensterbrett
und klopft‘ mit seinem Schnabel
Oh weise Rabenseele du
sag, weißt du was ich glaube?
Da brach das Glas und er flog herein
ein Spiegel ward sein Auge
Du bist wie ich, ich bin wie du
halt still, ich werds dir zeigen
Er ritzte ein in meine Hand
zwei Linien, die sich neigen
Ich stürmte in die Nacht hinaus
und stieg auf einen Hügel
Da spreizt ich meine Arme aus
sogleich wuchsen mir Flügel
Von unten ertönt ein wilder Schrei
„Du hast etwas vergessen“
Ich flog hinab und nahm geschwind
den Rabenmensch auf meinen Rücken
So flogen wir ins Sternenzelt
und fliegen heut noch immer
Und wenn du’s einmal klopfen hörst
schau schnell aus deinem Zimmer
Musik & Text: Adeline
Alle Rechte vorbehalten